Neu-Kalibrierung unserer inneren Einstellungen

 

Während die Venus noch bis zum 15. April rückwärts läuft und der Saturn den ganzen März am Galaktischen Zentrum stationiert bleibt, empfinden die meisten von uns eine deutliche innere Lähmung. Die astrologischen Konstellationen der letzten 10 Jahre haben immer nur ein Angebot gemacht, das wir nutzen konnten – oder auch nicht. Wozu also jetzt diese Phase der Stagnation?

Venus repräsentiert die Qualitäten der Liebe, des Genusses, der Fülle, des Geldes und der Beziehung. Und der Saturn mit seiner stoischen Beharrlichkeit erinnert uns eindringlich an unseren göttlichen Ursprung.

In gewisser Weise werden wir in kosmischer Hinsicht eingeladen, in Revision mit diesen venusischen Themen zu gehen – und das ganz sicher nicht nur intellektuell. Die meisten von uns haben in den letzten Jahren enorm viel spirituelles Wissen angesammelt und merken jetzt, dass das im praktischen Leben ziemlich nutzlos ist.

Zu Anfang des Jahres hatte ich geschrieben, dass die beiden Achsen der Neuen Erde und der alten Welt auseinandergehen – und dass sich nach vielen Jahren des Übergangs und der Entscheidungsspielraumes die Türen endgültig geschlossen haben. Dazu hat es viel Reaktion, Widerstand und auch Ablehnung gegeben. Ich denke, dass muss tatsächlich jeder für sich selbst herausfinden und mit den Gegebenheiten zurechtkommen. Was ich wahrnehme, ist eine rein energetische Lichtdynamik, die gerade jetzt gar nicht mehr aufzuhalten ist.

Es ist diese Bewegung, die uns deutlich macht, dass mentales Verstehen unserer eigenen Situation weder etwas erklären kann, noch tatsächlich in der Lage ist, zu verändern. Das spannende bei dieser sehr intensiven Entwicklung ist, dass sie diejenigen in eine fundamentale Transformation bringt, die wirklich bereit sind, die alten Einstellungen und Forderungen des Verstandes zu verabschieden.

Es ist nicht leicht, das Bedürfnis nach Kontrolle und Dominanz aufzugeben – und hier meine ich nicht die Kontrolle über andere oder Einfluss in der Welt, sondern den Machtanspruch des Egos über unser eigenes Leben.

Gleichzeitig fordert uns die Venus – quasi jetzt aus ihrem dunklen Untergrund – auf, das zu entwickeln, was wir allgemein als Eigenliebe bezeichnen. Nur der Begriff der Eigenliebe hat eine völlig neue Note in der Neuen Energie. Es geht nicht mehr allein um die Befriedigung unserer persönlichen Ansprüche und Ziele, sondern um die Ausdehnung unserer eigenen Göttlichkeit.

Venus steht auch für Fülle und Reichtum. Das magische an diesem Übergang ist die Natur der Materie, denn auch die verändert sich. Wir hören viel über die Gammastrahlen und das Photonenlicht, welche auf unsere Erde einwirken. Auch die Wissenschaft spricht über neue sehr mächtige Gravitationsfelder. Die Schuhmannresonanz steigt ununterbrochen weiter an.  Schon mehrfach hatte ich die neuen Plasmafelder erwähnt, die sich immer mehr in meiner Arbeit zeigen. Im Augenblick sind die Plasmafelder der Venus extrem aktiv.

Astronomische Messungen zeigen, dass sich das Venus-Plasma seit Ende der Neunziger Jahre um das 600-fache verstärkt hat. In unserer derzeitigen Situation bedeutet es, dass dieses Plasma der Venus am 25. März die Atmosphäre der Erde berührt hat. Für viele hat das eine ganz neue, sehr freudvolle, befreite Energiewelle angestoßen – vor allem, wenn wir bereit sind die gesellschaftlichen Vorgaben zu Seite zu lassen und uns selbst, unser Glück und unsere Erfüllung an die erste Stelle setzen.

Während die meisten Menschen nichts anderes, als ihre materielle Welt wahrnehmen können, entfaltet sich eine sehr lichtvolle, höherdimensionale kristalline Wirklichkeit. Nur bei aller Beschreibung erschließt sich uns diese Neue Erde nicht über den Verstand. Auch wenn wir durchaus verstehen, was gemeint ist, denn unsere innere Matrize erinnert sehr wohl, worum es geht. Doch die Persönlichkeit und vor allem der Körper brauchen einen neuen Prozess.

Jahrhundertelang haben die Menschen nach Gott gesucht, nach der Quelle, dem Ursprung ihres Daseins. Und noch im letzten Jahrhundert ging man von einer geistigen Evolution aus. Das mag in vielerlei Hinsicht so wahrgenommen werden. Meine Beobachtung ist eher ein Prozess der Involution, einer Bewegung, in der die Lichtebenen mit der materiellen Welt und der körperlichen Ebene verschmelzen.

Diese Phase der Stagnation und des scheinbaren Zögerns hilft der Neu-Kalibrierung unserer inneren Einstellungen.

Wir dürfen verstehen, dass die vielen mentalen Informationen, Worte und Erklärungen immer weniger wirken, sondern dass es um etwas Anderes, viel Tieferes geht.

Wir sind angehalten, alte Glaubenssätze, tradierte Haltungen und kollektive Überzeugungen zu entlassen – auch wenn wir sie nicht einmal mehr in uns bemerken, weil sie so mit unserem Selbstgefühl verkabelt sind.

Wir können unsere Programme ganz konkret umschreiben und das nicht nur mental, sondern in der SUBSTANZ.  Dort, wo die Leerstellen der alten, festgefahrenen Glaubenssätze gesessen sind, müssen neue lebensbejahende, leuchtende, vitale Lichtgitter gesetzt werden.

Das ist kein Ex und Hopp Prozess und auch kein Drive-In Bedienungsfeld – sondern benötigt unsere Ausrichtung, unser Bewusstsein und die Bereitschaft, das Alte hinter uns zu lassen

Wir werden aufgefordert aus den intellektuellen Spielen herauszugehen und die Magie des Lebens zu umarmen.

Worum es hier geht beschreibe ich in meinem nächsten Newsletter.

Bleibe in der Freude.

Und erinnere dich: DU BIST LICHT!

 
Yasmina Bauernfeind